Polizeimeldungen

▷ PP Ravensburg: Meldungen aus dem Landkreis Sigmaringen

13.01.2021 – 14:10

Landkreis Sigmaringen (ots)

Sigmaringen

Nach Stoß durch Glastüre gestürzt und schwer verletzt

Schwere Verletzungen hat sich ein 33-jähriger Mann nach einer Auseinandersetzung am Dienstagabend gegen 21 Uhr in der Schustergasse zugezogen. Zuvor hatten ein 19-Jähriger sowie zwei bislang noch unbekannte Begleiter Schneebälle gegen Fensterscheiben des Mannes geworfen. Als der 33-Jährige das Trio daraufhin vor der Haustür zur Rede stellte und mit dem Handy die Polizei rufen wollte, rannten die drei unvermittelt auf ihn zu. Der Mann wollte zurück in den Hausflur flüchten, wurde jedoch, noch bevor er die Türe erreichte, angerempelt und von hinten durch die Glasfüllung der Haustür gestoßen. Hierdurch zog er sich schwere Schnittverletzungen an den Extremitäten sowie am Kopf zu und musste nach notärztlicher Erstversorgung zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die drei Tatverdächtigen flüchteten zu Fuß, im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnte der 19-Jährige, der deutlich unter Alkoholeinwirkung stand, von einer Streifenwagenbesatzung angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Bei ihm wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft die Entnahme einer Blutprobe im Krankenhaus veranlasst. Das Polizeirevier Sigmaringen ermittelt nun gegen das Trio wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung. Zusätzlich wird sich der 19-Jährige auch wegen Beleidigung zu verantworten haben, da er bei seiner Festnahme die eingesetzten Polizeibeamten mit üblen Kraftausdrücken beschimpfte.

Sigmaringen

Verkehrskontrollen

Beamte des Polizeireviers Sigmaringen führten am Dienstagvormittag in der Landesbahnstraße eine stationäre Kontrollstelle zur Verkehrsüberwachung durch. Im Kontrollzeitraum von 10 bis 11.30 Uhr wurden dabei etwa 35 Kraftfahrzeuge überprüft. Hierbei mussten acht Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht und drei Fälle, in denen ein Mobiltelefon verbotenerweise während der Fahrt benutzt wurde, festgestellt werden. Während die Verkehrsteilnehmer, die keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten, mit einem Verwarngeld rechnen müssen, kommen auf die Handy-Telefonierer ein Bußgeld von mindestens 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg zu.

Meßkirch

Sommerreifen auf Schnee führen zu Unfall

Mutmaßlich aufgrund einer der Witterung nicht angepassten Bereifung kam ein 31-jähriger Peugeot-Fahrer am Dienstagnachmittag gegen 16.15 Uhr an der Einmündung der Tuttlinger Straße in die B 311 auf Schneeglätte mit seinem Fahrzeug ins Rutschen. Durch den mangelhaften Halt der Sommerreifen mit geringer Profiltiefe auf der winterlichen Fahrbahn prallte der Peugeot gegen eine Leitplanke. Hierdurch entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 2.500 Euro, verletzt wurde niemand. Der Pkw war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Gegen den 31-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Sigmaringendorf

Hoher Sachschaden nach Verkehrsunfall

Auf schneeglatter Fahrbahn kam am Dienstagnachmittag gegen 13.30 Uhr eine 58-jährige Pkw-Lenkerin auf der Hitzkofer Straße ins Rutschen. In der Folge kollidierte der Mercedes mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Lkw. Durch den Zusammenstoß kam der Lastwagen nach rechts von der Fahrbahn ab und im Bankett zum Stehen. Verletzt wurde bisherigen Erkenntnissen zufolge niemand, an den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 16.000 Euro.

Bad Saulgau

Nach Verkehrsunfall leicht verletzt

Mutmaßlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam eine 49-jährige Pkw-Lenkerin heute Morgen kurz nach 5 Uhr auf der Kernstadtentlastungsstraße in Höhe des Kreisverkehrs zur L 283 von der Fahrbahn ab. Die Frau fuhr über den Kreisverkehr, beschädigte dort eine Warntafel und kam schließlich im Straßengraben zum Stehen. Durch den Unfall zog sich die 49-Jährige leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug, das nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste, sowie an der Verkehrseinrichtung entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 13.000 Euro.

Tafertsweiler

Unfallflucht

Zeugen sucht die Polizei zu einer Verkehrsunfallflucht, die heute Morgen kurz vor 7.30 Uhr auf der L 279 bei Tafertsweiler begangen wurde. Den Angaben eines 24-jährigen BMW-Lenkers zufolge sei dieser von Ostrach in Richtung Tafertsweiler unterwegs gewesen, als ihm kurz vor Tafertsweiler ein roter Pkw, möglicherweise ein Kombi, teilweise auf seiner Fahrspur entgegenkam. Daraufhin streiften sich beide Fahrzeuge, wodurch der BMW nicht unerheblich beschädigt wurde. Trotz des angerichteten Sachschadens in Höhe von etwa 4.000 Euro fuhr der Lenker des roten Pkw ohne anzuhalten weiter und beging Unfallflucht. Das Polizeirevier Bad Saulgau sucht nun Zeugen des Verkehrsunfalls oder Personen, die Hinweise zur Identität des Flüchtigen geben können, und bittet diese, sich unter Tel. 07581/482-0 zu melden.

Dürnau

Fahrzeug überschlagen

Großes Glück hatte eine 46-jährige Pkw-Lenkerin am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr auf der L 280 bei Dürnau. Die Frau war auf schneeglatter Fahrbahn in einer leichten Linkskurve mit ihrem Renault von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen, sodass der Wagen auf dem Dach zum Liegen kam. Vorsorglich waren der Rettungsdienst samt Notarzt zum Einsatzort alarmiert worden, eine Untersuchung der Fahrzeuginsassen ergab aber, dass diese unverletzt blieben. Der total beschädigte Pkw musste abgeschleppt werden, der Sachschaden wird hier auf etwa 6.000 Euro geschätzt.

Mengen

Unterschlagung eines Leihwagens

Wegen des Verdachts der Unterschlagung ermittelt der Polizeiposten Mengen gegen eine 38-jährige Frau. Diese hatte Mitte Dezember ihren Pkw zu einer Reparatur in eine ortsansässige Werkstatt gegeben und dafür im Gegenzug einen Leihwagen erhalten. Wenige Tage nach dem Werkstatttermin war die Frau darüber informiert worden, dass ihr Fahrzeug fertig sei und abgeholt werden könne. Auch müsse das Leihfahrzeug wieder abgegeben werden. Zunächst reagierte die 38-Jährige gar nicht auf die Kontaktversuche seitens der Werkstatt. Schließlich meldete sie sich um den Jahreswechsel und gab vor, im neuen Jahr das Fahrzeug unmittelbar zurückzugeben. Nachdem auch das bis nach Dreikönig nicht geschah, wandte sich die Firma an die Polizei. Dieser gelang es schließlich, die Frau zu kontaktieren und aufzufordern, das Leihfahrzeug unmittelbar zurückzugeben, was gestern auch geschah. Nichts desto trotz gelangt die 38-Jährige nun bei der zuständigen Staatsanwaltschaft wegen Unterschlagung zur Anzeige.

Krauchenwies

Anhängelast deutlich überschritten

Die zulässige Anhängelast deutlich überschritten hatte der 48-jährige Lenker eines Volvo-SUV, der hinter seinem Fahrzeug einen Anhänger mit einem darauf befindlichen Kleinbus transportierte und von Beamten der Verkehrspolizei Sigmaringen am Dienstagvormittag auf der B 311 angehalten wurde. Wie die Streife feststellte, hätte das Zugfahrzeug einen gebremsten Anhänger mit einer Anhängelast von 2250 kg ziehen dürfen, das tatsächlich gezogene Gewicht lag jedoch bei einer Wiegung, nach Abzug von Toleranzen, bei über 3000 kg. Somit war die Anhängelast um über 35 % überschritten, weswegen der Fahrer den Kleinbus abladen und für einen anderweitigen Weitertransport sorgen musste. Der 48-Jährige, der keinen Wohnsitz in Deutschland hat, musste zur Sicherung des Ordnungswidrigkeitenverfahrens eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Ebenfalls zur Anzeige gelangt der Halter des Zugfahrzeugs, da dieser das Gespann dem 48-Jährigen wissentlich für den Fahrzeugtransport ausgeliehen hatte.

Oliver Weißflog

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