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Polizei der Region ist für Europameisterschaft bereit

Konstanz – „Mit Eröffnung der fünfzehnten Fußball-Europameisterschaft am kommenden Freitag ist auch das Polizeipräsidium Konstanz in den Landkreisen Konstanz, Ravensburg, Sigmaringen und im Bodenseekreis auf Public Viewing, Autokorsos und Siegesfeiern von Fußballanhängern eingestellt und geht damit von der Planungs- in die Einsatzphase über“, sagte Polizeichef Ekkehard Falk.

Er betonte, dass die Polizei aufgrund der Erfahrungen bei vorangegangenen sportlichen Großereignissen vor allem ein wachsames Auge auf die Public-Viewing-Veranstaltungen und den meist im Anschluss daran durchgeführten Siegesfeiern und Autokorsos haben werde, bei denen es im Überschwang der Freude oft zu gefährlichen Situationen komme. „Die Polizei hat nichts gegen ausgelassenes Feiern, jedoch finden Autokorsos nicht in rechtsfreien Räumen statt“, unterstrich der Leiter des Polizeipräsidiums. In Abstimmung mit den Ordnungsämtern und in Abhängigkeit zu den örtlichen Gegebenheiten sowie des konkreten Verlaufs werden die Einsatzkräfte diese im verträglichen Rahmen tolerieren, sollten sich jedoch aus den Verhaltensweisen der Teilnehmer Eigen- oder Fremdgefährdungen ergeben, werden die Beamten konsequent einschreiten. Trotz Fußballeuphorie habe die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit oberste Priorität. Falk appelliert deshalb schon jetzt an die Vernunft der Feiernden. Die Polizei werde bei gefährlichen Situationen, wie beim Stehen in offenen Fahrzeugen, beim Hinauslehnen aus Autos, beim Sitzen auf Motorhauben oder Fahrzeugdächern und beim Werfen von Gegenständen aus Fahrzeugen, nicht lange zusehen und einschreiten. Ferner werden die Einsatzkräfte darauf achten, dass die Autokorsos nicht übertrieben lang mit entsprechenden Hupkonzerten durchgeführt und dabei andere Personen über Gebühr belästigt werden. Den Gefahren alkoholbedingter Störungen und Straftaten werde die Polizei durch präventive Maßnahmen und niederschwelliges Einschreiten ebenso Rechnung tragen wie Alkoholexzesse und Verstöße gegen die Jugendschutzbestimmungen konsequent ahnden. Null Toleranz gelte auch gegenüber Kraftfahrzeuglenkern, die sich unter Einwirkung von Alkohol oder Betäubungsmittel hinter das Steuer setzen. Mit derselben Konsequenz werden die Beamten auch gegen Personen einschreiten, die bei öffentlichen Veranstaltungen durch Pöbeleien oder Provokationen die öffentliche Sicherheit stören oder sogar Straftaten begehen.

Bild: AGIF / Shutterstock.com

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